Serge Gainsbourg, (Je t´aime) eine Biografie, ein Märchen, ich weiß gar nicht wie ich den Film
beschreiben soll. Er erzählt die Geschichte von dem großen französischen Chansonnier.
Als kleiner Junge, er ist russischer Jude, wird er verfolgt und sieht auf einem Plakat
"Seine Fresse" die ihn sein Leben lang verfolgt. Als große Pappfigur im Film dargestellt,
verleiht sie Serge einen schizophrenen Touch. Er liebt die Frauen, sie erliegen seinem Charme.
Von Brigitte Bardot über Juliette Greco bis hin zu Jane Birkin. Er hatte sie alle.
Serge Gainsbourg wird berühmt und wahnsinnig, er ist immer ein Grenzgänger, er trinkt, er raucht,
er kostet das Leben als Berühmtheit aus.
Der Film Gainsbourg hat eine ganz tolle Athmosphäre, er ist phantasievoll und es macht
Spaß sich einmal wie Gainsbourg zu fühlen. Mit allem, mit dem Glück, mit der Trauer,
mit dem Erfolg und mit dem Rausch, der ihn ständig umgibt. Auch den Kater wenn es ihm
sehr schlecht geht, kann man bei dem Film fühlen.
Ein leidenschaftlich gedrehter Film. Ich kann ihn von Herzen weiterempfehlen.
Serge Gainsbourg gespielt von Éric Elmosnino, absolut fantastisch.
Laetitia Casta spielte die Brigitte Bardot, genial.
Jane Birkin wurde wurde gespielt von Lucy Gordon, sie nahm sich kurz vor der Filmveröffentlichung
das Leben.
Regie führte John Sfar. DVD ist erschienen bei Prokino, FSK ab 12.