Michael Oher verbringt sein junges Leben in Pflegefamilien, wo er immer wieder wegrennt.
Er wird weitergereicht in die nächste Familie und so geht es munter weiter.
Er ist schwarz, er ist groß, er ist allein. Eines Tages entdeckt man sein Talent für Football.
In der Schule ist auch "SJ" ein reicher Junge aus gutem Hause. Er freundet sich ein wenig
mit Michael an. Michael ist obdachlos, er hat die Schnauze voll von Pflegefamilien und
SJ´s Mom nimmt Michael für ein paar Nächte mit in ihr großes Haus.
Um es kurz zu machen, Michael bleibt. Er wird gefördert, zum ersten mal im Leben wird für ihn
gekämpft. Seine Noten werden immer besser und zum guten Schluß bekommt er ein Stipendium für Football.
Seicht? Nein, nicht wirklich. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und hat mir sehr gut gefallen.
Der film ist natürlich emotnional, aber nicht so übertrieben wie man vielleicht denkt.
Sandra Bullock spielt die reiche Leigh Anne Tuhoy und hilft Michael in einer für ihn vollkommen
fremden Welt zurecht zu kommen. Sie kämpft für seine Rechte.
Lustig fand ich, das Michael sich nur quergestreifte T-Shirts ausgesucht hat.
Eins in blau weiß, eins in gelb schwarz, braun weiß und so weiter... man sah ihn anfangs nur in gestreift.
Ich kann den Film mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
Eigentlich ein Sportfilm, der Sport rückt aber zum Glück ein wenig in den Hintergrund.
Neben der fantastischen Sandra Bullock spielen hier: Quinton Aaron als Michael,Tim McGraw als ihr Ehemann
Lilly Collins als die Tochter und Jae Head als SJ Jr..
Noch zu erwöhnen ist vielleicht Miss Sue, als Nachhilfelehrerin gespielt von Kathy Bates.
Erschienen bei Warner Bros FSK ab 6 Jahren.
Regie führte John Lee Hancock